Freitag, 31. Mai 2019

4. Tag beim Tierarzt

Heute ist er schon etwas besser drauf als gestern. Toni hat nochmal zwei Infusionen bekommen, die ihm diesmal aber nicht so zugesetzt haben. Als wir ihn abholten, hat er lautstark rumgemaunzt und war recht lebendig.

Als wir zuhause den Korb geöffnet haben, stürmte er sofort aufs Katzenklo und strullte wie ein Biergartenbesucher nach dem 5. Weizen. Danach hat er ohne Umschweife den halben Wassernapf gelehrt.

Jetzt muss er nur noch wieder ordentlich fressen, dann ist er aus dem Gröbsten raus.

Heute hat man uns dann auch eröffnet, dass sein Leben am seidenen Faden hing...




Donnerstag, 30. Mai 2019

Toni hatte heute tierarztfrei

Den heutigen Feiertag hat Toni genutzt um etwas zu regenerieren. Er ist immer noch sehr schwach und verwirrt, aber er freut sich über jeden unserer Krankenbesuche mit gurren, schnurren und Köpfchen geben. 

Er kann noch nicht wieder richtig fressen, daher müssen wir ihm täglich mehrmals ein Schälchen "Katzensuppe" vor die Nase halten, das er dann aber auch gut aufschlabbert. Man merkt, dass er wirklich noch sehr geschwächt ist, aber er ist so freundlich und schmusebedürftig, dass es schmerzt, ihn so leiden sehen zu müssen.

Morgen früh werden wir ihn noch einmal zur Untersuchung zum Tierarzt bringen. Dort wird dann entschieden, wie die Behandlung weitergeht. Für heute hatten wir Tabletten mitbekommen, die er auch artig geschluckt hat.

Vor der Tür vom "Krankenzimmer" warten Cici und Wiglaf.


Mittwoch, 29. Mai 2019

3. Tag in der Tierarztpraxis

Für heute war nur das "kleine Besteck" ausgepackt, Toni bekam gleich um acht seine Infusion und ich durfte ihn auch eine Stunde später wieder nach Hause nehmen. Auf dem Weg hin und zurück hatte er gelegentlich mal lautstark seinen Unmut geäußert, war aber ansonsten friedlich.

Die Tierarzthelferin ist von seiner Kooperationsbereitschaft sehr angetan und meinte, jetzt wären sie echt "Best Buddies"; er hätte die ganze Zeit geschnurrt... Nun, das machen Katzen allerdings auch in der Stunde ihres Todes🙄, aber ich vertraue auf deren Erfahrungen mit kranken Pelznasen.

Jetzt liegt unser monochromer Freund erstmal wieder sehr erschöpft in seinem Krankenzimmer und kann sich von den Strapazen erholen. Ich habe ihm Speis' und Trank in allen möglichen Darreichungsformen ans Bettchen gestellt in der Hoffnung, dass er wenigstens etwas zu sich nimmt. Im Stress ist er nämlich leider der totale Futterverweigerer und das macht einen noch zusätzlich mürbe, weil das arme Tier noch nicht aus dem Gröbsten raus ist.

Dienstag, 28. Mai 2019

2. Tag in der Tierarztpraxis

Für heute hatte sich der Tierarzt entschieden, dem Toni lieber gleich zwei Infusionen zu legen. Eine am frühen Morgen und die weitere nachmittags.

Wir haben ihn eben abgeholt und nun ist das Tier natürlich aufgedunsen wie ein Schwamm und hat fertig. Er hat sich hinter das Sofa gelegt und schnurrt den Stress weg. Immerhin sagte die Tierarzthelferin, sie seien Freunde geworden; er hat alles ohne nennenswertes Abwehrverhalten mit sich machen lassen und sie bei ihrem Tun mit wachem Blick beobachtet. Das Verhalten kennen wir noch aus seiner Zeit als "Treppenkater". Toni ist ein genauer, analytischer Beobachter seiner Umgebung...

Was die weitere Behandlung angeht: Toni kommt morgen noch einmal an den Tropf, für den Feiertag bekommen wir Medikamente und Freitag bekommt er nochmal eine Infusion. Der Tierarzt ist recht zuversichtlich, was seine Heilung angeht. Allerdings geht das Tier dafür jetzt wirklich erstmal durch die Hölle...

Montag, 27. Mai 2019

Heute war Tierarzt-Termin

Unser Hessi-James ist jetzt erstmal durch. Wenn er jetzt noch wüsste, dass er den Rest der Woche täglich an den Tropf muss, wäre er wohl nicht mehr auffindbar.

Toni hat einen schweren Leberschaden, bei dem noch nicht klar ist, ob man ihn in den Griff bekommt. Die Leberwerte sind jedenfalls unterirdisch.

Die Therapie sieht so aus, dass er die besagten Infusionen bekommt und auf strenge Diät gesetzt wird. Und aus einem noch grösseren Teil Hoffnung und Zuversicht.

Er ist jetzt zwar noch etwas durch den Wind, aber die Infusion hat seine Lebensgeister wieder geweckt.



Sonntag, 26. Mai 2019

Toni macht uns Kummer...😥

Gestern habe ich gesehen, dass sich seine Haut gelblich verfärbt hat und es ihm leider auch nicht gut geht.

Ich habe mich Freitag Abend schon gewundert, dass er nicht wie jeden Abend ins Wohnzimmer kommt und sich zwischen uns hockt. 

Nun hoffe ich nur, dass es sich übers Wochenende nicht plötzlich verschlimmert und wir doch noch den Bereitschaftsdienst der Tierklinik in Anspruch nehmen müssen😕

Sonntag, 19. Mai 2019

Duale Katzenwäsche

... mit Cici und Wiglaf

Frühlingswetter

Endlich haben wir mal ein paar schöne Tage, an denen die Katzen auch mal längere Zeit im Garten sein können. Cici nutzt den Freigang für ihre Erkundungen der Nachbarschaft. Ich habe gestern erfahren, dass sie sich gerne im Vogel-Futterhäuschen im Nachbargarten reinkringelt und erstmal ein paar Runden pooft.

Wiglaf erledigt zuverlässig den Streifendienst durch den Garten und Toni liebt die Wärme überhaupt nicht und bleibt derweil drinnen auf seinem Lieblingsplatz.

Freitag, 17. Mai 2019

Katzenwiegen...

Die Ergebnisse des heutigen Katzenwiegens:

Kater Wiglaf 4,1kg

Katze Cici 4,4kg

Kater Toni, der "Dicke" 5,2kg

in sechs Monaten von weit über 8kg auf gut 5kg!

Applaus Applaus Applaus!!!🏅🎉🎊🎆👍😃

Mittwoch, 8. Mai 2019

Meckermecker...😸

Toni nöckelt immer noch leise, wenn Wiglaf ihm sich nähert. Er zeigt seinen Unmut immer mit einem niedlich-kratzigen Piepsstimmchen😂

Dienstag, 7. Mai 2019

Katerpuffer

In den letzten Wochen hat sich das Verhältnis der beiden Katerbacken zueinander etwas geändert. Wiglaf reagiert inzwischen entspannter auf den dicken Toni, dafür möppert der Wiglaf an, sollte er ihm zu nahe kommen. Aber es ist alles im akzeptablen Rahmen. 

Wie man sieht, flanschen sie sich gerne links und rechts vom Frauchen an😄

Da hat der Dicke gemöppert🤣

Und Cici schaut lieber in die unendlichen Weiten...

Freitag, 3. Mai 2019

Nicht viel passiert...

Die letzten Tage sind die drei Nasen noch rein und raus gependelt, aber nun hat sich das Wetter ziemlich verschlechtert. Und nun belagern sie uns wieder und beschnurren uns.